Ich hab einfach gemacht.

So hat es angefangen. Und wahrscheinlich unterrichte ich genau deshalb heute noch genauso.

Berlin, ein Club, eine Bekannte die plötzlich zusammenbricht.

Ich war 22 und mit Freunden in einem Berliner Club unterwegs. Irgendwann in der Nacht kippte eine Bekannte direkt neben mir um. Sie war komplett weg. Und ich erinnere mich noch genau an diesen Moment, wie plötzlich alle nur noch dastanden, sich anschauten und hofften, dass irgendjemand weiß, was jetzt zu tun ist. Und ehrlich gesagt wusste ich das selbst auch nicht wirklich.

Aber ich hab angefangen. Irgendwie einfach gemacht. Gemeinsam mit ein paar anderen haben wir versucht ruhig zu bleiben, bis der Rettungsdienst da war. Am Ende ging alles gut aus. Aber dieser Moment hat etwas mit mir gemacht. Am nächsten Morgen bin ich zum Jobcenter gegangen.

Nicht weil ich plötzlich irgendeinen perfekten Plan hatte. Sondern weil ich wusste, dass ich nie wieder danebenstehen und hoffen will, dass jemand anderes weiß, was zu tun ist. Ich wollte verstehen, warum Menschen in solchen Situationen so unterschiedlich reagieren. Warum manche komplett einfrieren. Warum andere plötzlich ruhig bleiben. Und was im Ernstfall wirklich hilft.

Genau deshalb bin ich später in die Pflege gegangen, habe in der Anästhesie gearbeitet und viele Jahre Menschen in echten Notfällen begleitet.

Und dabei habe ich irgendwann etwas Wichtiges verstanden: Die meisten Menschen haben nicht Angst davor zu helfen. Sie haben Angst davor, etwas falsch zu machen.

Menschen reagieren im Ernstfall sehr unterschiedlich.

In der Pflege und später in der Anästhesie habe ich viele Situationen erlebt, in denen plötzlich alles schnell gehen musste. Und was mich dabei immer fasziniert hat: Menschen reagieren völlig unterschiedlich auf Stress. Manche geraten sofort in Panik. Andere frieren komplett ein. Und manchmal bleiben ausgerechnet die ruhig, von denen man es nie erwarten würde.

Dabei habe ich etwas gelernt, das heute in jedem meiner Kurse steckt: Im Ernstfall geht es selten darum, perfekt zu handeln. Sondern überhaupt handlungsfähig zu bleiben. Viele Menschen wissen theoretisch mehr als sie denken. Sie trauen sich nur oft nicht, anzufangen.

Genau deshalb sind meine Kurse heute auch nicht darauf aufgebaut, möglichst viel Theorie auswendig zu lernen. Sondern darauf, Sicherheit zu vermitteln. Ruhe. Und dieses Gefühl: Okay. Ich könnte etwas tun, wenn es darauf ankommt.

Die Pandemie hat mir irgendwann gezeigt, wie sehr mich das System erschöpft. Menschen zu helfen aber nie.

Und irgendwann war klar, dass ich das auf meine eigene Art machen möchte. Ruhiger. Persönlicher. Ohne Druck. Und mit dem Anspruch, dass Menschen nicht nur ein Zertifikat mitnehmen, sondern wirklich etwas für sich behalten.

Im Element, ganz bei der Sache

Die meisten kommen wegen eines Nachweises. Und gehen mit mehr raus als sie erwartet haben.

Beim Reinkommen sind viele erstmal unsicher. Manche hatten ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs vor zehn Jahren. Andere hoffen einfach, dass sie bloß nichts vor der Gruppe vormachen müssen. Und ehrlich gesagt, laufen genau deshalb meine Kurse so, wie sie laufen.

Ohne Druck, peinliche Vorführungen und ohne dieses typische Gefühl, wieder in einem trockenen Schulungsraum zu sitzen und darauf zu warten, dass die Zeit vorbeigeht.

Wir sprechen über echte Situationen. Dinge, die im Alltag tatsächlich passieren können. Situationen aus dem Pflegealltag, die hängen bleiben, weil sie echt sind. Nicht weil sie dramatisch erzählt werden.

Und irgendwann passiert fast immer das Gleiche: Die Unsicherheit verschwindet langsam. Menschen werden lockerer. Fangen an Fragen zu stellen. Und merken plötzlich, dass Erste Hilfe viel weniger mit Perfektion zu tun hat als sie gedacht haben. Sondern damit, im entscheidenden Moment nicht einfach wegzuschauen.

Viele Situationen wirken im ersten Moment eindeutig. Bis man ruhig genug bleibt, um genauer hinzuschauen.

„Manchmal ist die demente Frau dehydriert und nicht verrückt.“

Was sich bis heute summiert hat.

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